2025 war ein Jahr des Ankommens.
Während ich 2024 beruflich noch sehr auf der Suche nach Möglichkeiten war und vieles ausprobiert habe, hat sich 2025 herauskristallisiert, was für mich wirklich funktioniert: Seminare leiten für diverse Bildungsanbieter, Kooperationen mit Beratungsdienstleistern und gutes SEO für meine Website, so dass ich von potentiellen Klient*innen über die Internetsuche gefunden werde. Ich bin 2025 in der Selbständigkeit richtig angekommen!
Angekommen fühle ich mich auch auf einer persönlichen Ebene. Ich fühl mich gut, so wie ich bin. Mal zufriedener, mal weniger zufrieden, mal glücklicher, mal weniger. Alles hat Platz und ist gut so wie es ist. Ich muss mich nicht besser darstellen, als ich bin. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, wird mir klar, dass die Praxis des Achtsamen Selbstmitgefühls wohl doch tiefer wirkt, als mir oft bewusst ist: „Wohlwollende, mitfühlende Aufmerksamkeit für dein ganzes Dasein.“, ist ein der vielen, prägenden Kernsätze in den Meditationen. Und dies wirkt nicht nur als Selbstmitgefühl nach Innen, sondern stärkt auch das Mitgefühl und den wohlwollenden Blick für andere. Dass dies ankommt, wird mir besonders in den Feedbacks bei Seminaren immer wieder rückgemeldet.
Noch ein Ankommen gab es 2025: Nach Jahren des Suchens haben wir eine passende Familienwohnung gefunden. Groß, ruhig und mit einem Mini-Garten. Wir sind im November eingezogen und haben uns auf Anhieb zu Hause gefühlt!
Meine Themen und Highlights in 2025
📈Arbeit mit Gruppen im Aufstieg: 13 von mir geleitete Seminartage im Jahr 2025
Vor ein paar Jahren hätte ich nie vermutet, dass es mir so viel Spaß machen würde Seminare zu entwickeln und zu leiten. In die Trainerinnentätigkeit bin ich langsam hineingewachsen. Begonnen habe ich mit Workshops an der VHS Penzing und der VHS Mariahilf, mittlerweile habe ich schon für verschiedenste Weiterbildungsprogramme im Sozialbereich Seminare geleitet.
Insgesamt habe ich dieses Jahre 13 Seminartage geleitet. 💪Als Auftraggeber neu dazugekommen sind 2025 die Promente Akademie, PSP Tirol Bildung und die Sommerfortbildungen für Freizeitpädagog*innen im Auftrag der BiM (Bildung im Mittelpunkt). Seminarthemen waren Embodiment, Selbstfürsorge, Achtsamkeit und die (psychologische) Sinnfrage.
Auch Vorträge & Achtsamkeitsabende (online und offline) habe ich gehalten, sowie meinen ersten Bühnenauftritt (siehe unten) hingelegt.



Foto: Zsolt Maton
Viele neue Klient*innen mit unterschiedlichen Anliegen und Themen
Die Einrichtung eines Buchungstools auf meiner Website, mit dem Menschen ein kostenfreies Erstgespräch direkt buchen können, hat mir regelmäßig neue Anfragen gebracht. Es freut mich sehr, dass ich übers Internet gefunden werde und sich die Menschen über meine Homepage so angesprochen fühlen, dass sie den ersten Schritt machen und Kontakt aufnehmen.
Ich bin sehr dankbar, für die vielen Menschen, die ich 2025 in meiner Praxis begleiten durfte. Oft komme ich in den Sitzungen in eine Art Flow-Zustand. Während ich zum Beispiel beim Texte-Schreiben (wie jetzt 😅) um jede Minute Konzentration kämpfen muss, fällt es mir in den Gesprächen mit meinen Klient*innen so leicht vollkommen aufmerksam zu sein. Ich darf Gast im Leben anderer Menschen sein, das berührt mich immer wieder aufs Neue, macht mich dankbar und erfüllt mich sehr.
Achtsames Selbstmitgefühl – Teachers Training mit Chris Germer
Im August 2024 habe ich mich angemeldet, im September 2025 war es dann so weit: Das MSC (Mindful Selfcompassion) – Teachers Training mit Christopher Germer, Arve Thürmann und Inken Dechow fand statt. Sieben Tage haben wir im Seminarhaus St. Arbogast in Götzis, Vorarlberg, Teachings gehört, meditiert und in sogenannten Teach-Back-Gruppen die Meditationen selbst angeleitet.
Chris, Arve und Ingen haben mich mit ihrer Art zu unterrichten tief beeindruckt – authentisch, nahbar und mit einer guten Portion Humor.
„Love them up.“ 💓war die Kernbotschaft von Christopher Germer für das Unterrichten von Achtsamem Selbstmitgefühl.
Ich habe es auch sehr genossen eine Woche Auszeit vom Alltag zu haben und mich intensiv mit anderen Achtsamkeitsinteressierten austauschen zu können. Ich habe lange Spaziergänge gemacht und viele wunderschöne Flecken in der Umgebung gefunden.
Mit der Ausbildungswoche vor Ort ist das MSC-Teacher-Training jedoch noch nicht abgeschlossen. Es müssen noch 10 Sitzungen zur Wiederholung der Inhalte online absolviert werden und dann gibt es noch Supervisionseinheiten in Kleingruppen. Dafür lasse ich mir jedoch noch Zeit.


Kooperation mit Mavie Work und fit2work
Der Herbst 2025 war die Zeit überraschender Kooperationsanfragen. Sowohl von Mavie Work als auch von fit2work wurde ich eingeladen, um auf Honorarbasis Beratungsleistungen für sie durchzuführen.
Mavie Work wollte das Sprachenangebot bei der Psychologischer Beratung erweitern und hat mich für Beratungen auf Niederländisch angefragt. Mein Profil ist seit Jahresende freigeschaltet und ich bin sehr gespannt, wie sich die Nachfrage nach Beratungen auf Niederländisch entwickeln wird.
Und falls sich jemand fragt: „Warum spricht Anna niederländisch?“ Hier die Antwort: Mein Partner ist Niederländer und meine Kinder wachsen zweisprachig auf. Niederländisch ist also Teil meines Alltages.
Auch von fit2work wurde ich angerufen. Sie suchten Beraterinnen für die Erstgespräche in den fit2work Case Management Prozessen. Voraussetzung, um die Gespräche durchführen zu dürfen, war jedoch die Absolvierung einer Case & Care Management Ausbildung. Mit einer kleinen Gruppe von Kolleg*innen habe ich im November den Lehrgang im Intensivdurchlauf durchgearbeitet. Ab Jänner 2026 können wir mit den Beratungen starten. Auch hier bin ich gespannt, wie sich dies entwickeln wird.
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Ich habe meine ersten mehrtägigen Seminare gehalten: Nämlich zwei Mal im Sommer 4-tägige Fortbildungen für die Freizeitpädagog*innen im Auftrag der BiM. „Stark durch Selbstfürsorge“ war das Thema des Seminars, das ich selbst konzipiert habe. Ich war vorab schon recht nervös, ob die Teilnehmer*innen auch motiviert mitmachen würden. Mein Konzept ging glücklicherweise wunderbar auf und ich hab die beiden Gruppen gut durch die 4 Tage geführt. In der der ersten Woche kam noch dazu, dass es über 30 Grad hatte und die Schulräume, in denen die Fortbildung stattfanden, natürlich nicht klimatisiert waren. Aber auch das haben wir gut geschafft, indem wir einige Einheiten ins Freie verlagerten. Das Feedback beider Gruppen war auch wirklich toll und hat mich sehr bestärkt.
Im Herbst 2025 habe ich für PSP Bildung in Tirol zwei Seminare hintereinander gehalten. Beim ersten Seminar, einem Inhouse Seminar für die Psychosozialen Zentren Tirol nahmen auch viele Psychotherapeut*innen teil. Da wurde mein innerer Kritiker vorab laut und bezweifelte, dass ich Expertin genug wäre, um auch Wissen an Therapeut*innen weiter geben zu können. Mein innerer Kritiker hatte zum Glück nicht recht, was auch die Auswertung des Feedbacks durch den Bildungsanbieter zeigt!
Stolz bin ich auch auf meinen ersten Bühnenauftritt beim Tag der Selbsthilfe im Wiener Rathaus. Hier habe ich eine Embodiment Session angeleitet und der Fotograf Zsolt Maton hat dieses erste Mal für mich wunderbar eingefangen.



Foto: Zsolt Maton
Auch privat gibt es zumindest ein kleines Highlight, auf das ich stolz bin: Ich bin wieder im Team Penzing beim Frauenlauf gestartet. Diesmal mit besonders cooler Startnummer. Stolz bin ich, dass ich 2025 zwei Minuten schneller war als beim Lauf 2024. Die Medaille war auf jeden Fall verdient 🤪



Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Hier kann ich eigentlich 1:1 wiederhole, was ich 2024 schon geschrieben habe:
„Dankbar bin ich, dass mich das Leben privat vor großen Herausforderungen verschont.“ Meiner Familie und mir geht es gut. Unser Familienleben läuft größtenteils harmonisch (so harmonisch, wie es eben mit Kindern laufen kann 😅) und wir sind alle gesund. Ich bin mittlerweile 42, mir tut nichts weh und außer einem leisen Tinnitus habe ich keine gesundheitlichen Beschwerden. Dafür bin ich super dankbar. Ich weiß, dass das überhaupt nicht selbstverständlich ist.
2025 haben wir nach langer Suche eine passende Familienwohnung 🏡gefunden. Der Umzug im Herbst ist gut über die Bühne gegangen und jetzt dürfen wir uns über ausreichend Platz und einen kleinen Garten freuen! Dass die Kinder nun jeweils ein eigenes Zimmer haben, bringt auf jeden Fall mehr Ruhe ins Familienleben! 😅
Was ist in 2025 nicht nach Plan gelaufen?
Google Ads für mehr KlientInnen in der Praxis
Im Jahresrückblog 2024 habe ich noch geschrieben, dass durch meine google-Ads-Kampagne neue Klient*innen zu mir finden, ich aber hoffe, dass durch bessere Einstellungen, sich das Verhältnis von eingesetztem Budget und tatsächlichen Buchungen verbessert. Diese Hoffnung habe ich 2025 aufgegeben und google Ads den Rücken gekehrt.
Achtsamkeitswochenende mit Ewald Pollheimer leiten
Im Herbst 2024habe ich mit Ewald Pollheimer zusammen ein Meditationswochenende (Achtsame Selbstliebe) geleitet. Im Frühjahr hätte das nächste gemeinsam geleitete Wochenende stattfinden sollen. Da es diesmal deutlich weniger Anmeldungen gab, hat Ewald das Wochenende kurzfristig ohne mich geleitet. Und dabei haben wir es jetzt mal belassen.
Zu wenig getanzt
Während das Jahr tanzmäßig gut gestartet ist und ich noch bis Anfang Sommer im Contact-Impro-Jahrestraining „Kinetic Playground“ von Matan Levkovich dabei war, ist ab der Jahresmitte Tanzen leider viel zu kurz gekommen. Das muss sich 2026 wieder ändern!
Ausblick und Motto für 2026
Als Motte für 2026 nehme ich mir die Botschaft von Chris Germer zu Herzen: „Love them up.“ Ob gegenüber meinen Klient*innen, den Teilnehmer*innen in meinen Gruppenangeboten, meiner Familie, Freunden oder Menschen im Supermakrt: Mit der Ausrichtung „Love them up“ auf andere Menschen zuzugehen fühlt sich einfach richtig gut an.
Auch 2026 wird ein starkes Seminar- und vor allem Embodiment-Jahr: Ich wurde schon für 6 Seminare dazu angefragt und ich bin nun auch im ÖGK-Referent*innenpool – auch da gibt es Interesse an Embodiment! Ich gespannt, was sich im Laufe des Jahres noch so ergeben wird. Auch jeden Fall wird es spannend und aktiv!
So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten
1:1 im Coaching bzw. in einer Psychologischen Beratung bin ich für dich bei (fast) allen Anliegen da, die sich aus dem Leben so ergeben können: Lebenskrisen, Liebeskummer, bei Stress und Überforderung, konkreten Veränderungswüschen, Selbstreflexion oder Wunsch nach einer besseren Beziehung zu dir selbst. Du kannst zum Beispielmit mir in einem Sinn- und Werte-Coaching reflektieren, was dir wirklich wichtig ist und wie du diesen Werten mehr Raum in deinem Leben geben kannst.
Und hier ein Überblick über meine Gruppenangebte
Regelmäßig:
- Jeden Mittwoch 18:30 – 20:00 Online-Meditationsabend für Achtsamkeit & Selbstmitgefühl (abwechselnd geleitet von Dina, Ewald und mir)
- Einmal im Monat Calm & Cozy Achtsamkeitsabend in 1060 Wien
- Jeden Montag (außer Ferien): 14:00 – 15:00: „Lebensfreude durch Bewegung“, promente, Grüngasse 1a, 1060 Wien
Workshops & Kurse:
Termine für Privatpersonen findest du hier:
Seminare für Fachkräfte (noch unvollständig):
Di., 24.03.2026: Was heißt hier sicher? Polyvagal – Theorie und Praxis für Neugierige.
Wo: biv integrativ, Wien
Di 09.06.2026: Embodiment. Die Wechselwirkungen von Körper und Psyche als Ressource nutzen.
Wo: Promente Akademie, Wien
Sa 13.06.2026: Embodiment für die Selbsthilfeunterstützungsstelle Wien
Di 15.09.2026: Ruhe da oben! Überaktivität im Geist, Grübeln & gedankliche Selbstsabotage reduzieren
Wo: Promente Akademie, Wien
Di 13.10. & Mi 14.10.2026: Embodiment. Die Wechselwirkungen von Körper und Psyche als Ressource nutzen.
Wo: FGÖ Bildungsnetzerk, Wien
Sa 14. 11.: Embodiment für die Promente Selbsthilfe
